Gebirgsvögel und Klimawandel

Der Klimawandel führt dazu, dass immer mehr Vogelarten ihr Brutareal in höhere Regionen verlagern. Der neue Atlas der Brutvögel Vorarlbergs zeigt diese Entwicklung anhand von Tabellen mit Minimal- und Maximalhöhen der Verbreitung vieler Vogelarten im letzten Jahrzehnt, und zum Vergleich die Höhenverbreitung der 1980er Jahre.

Für Arten wie das Alpenschneehuhn, die Alpenbraunelle und den Schneesperling, die an kühle Lagen angepasst sind und deren bevorzugte Nahrungsgebiete in der Nähe von Schneefeldern liegen, wird der Lebensraum zusehends kleiner.

Die nassen Wiesen der Alpweiden trocknen viel zu früh im Jahr aus. Damit wird der Bergpieper vor der Zweitbrut von den subalpinen Alpweiden in die Hochlagen mit den letzten Schneefeldern verdrängt.

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Foto: Alpenschneehuhn (R. Neyer), Alpenbraunelle (W. Türtscher), Bergpieper und Schneesperling (M. Granitza).